Was ist Tierpräparation

Jeder mag sich wohl noch an die „ausgestopften Tiere" aus seiner Schulzeit erinnern, die in den meisten Klassenzimmern zu finden waren. Auch die eindrücklichen Schaudioramen in den Naturkundemuseen sind wohl den meisten bekannt.

 

Während man in den Anfängen der Tierpräparation die konservierte Tierhaut lediglich mit verschiedenen Materialien ausstopfte und so eine Art tierähnliches Kissen herstellte, hat die heutige Tierpräparation damit nichts mehr gemeinsam. Der Begriff des „Ausstopfens" hat mit der heutigen Tätigkeit eines Tierpräparators nicht im entferntesten Sinn etwas zu tun.

Es freut uns, Ihnen hier einen kleinen Einblick in die faszinierende Welt der Tierpräparation geben zu dürfen.

 

Dermoplastik

Der Begriff Dermoplastik setzt sich aus den Wörtern Dermis (griechisch für Haut) und Plastik (Form) zusammen und bedeutet soviel wie die „in Form gebrachte Haut". Bereits aus diesem Begriff wird klar, dass vom Tier lediglich die gegerbte Haut zum Präparat verarbeitet wird. Der restliche Körper wird fachgerecht entsorgt oder dem Kunden zurückgegeben.

zur Dermoplastik

 

Plastinat

Bei der Plastination wird die Flüssigkeit im Innern der Körperzellen durch einem Kunststoff ersetzt und die Zellwände dadurch verkrustet. Das Gewebe wird durch diesen Feuchtigkeitsentzug nachhaltig konserviert und behält seine ursprüngliche Form.

Plastiniert werden in erster Linie Organe zu Bildungszwecken, sowie kleine Tiere, wie nestjunge Vögel, kleine Reptilien, Amphibien und Kleinsäuger, für die eine dermoplastische Präparation nicht in Frage kommt.

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Skelettation

Bei der Skelettation werden lediglich die Knochen des Tieres präpariert. Dies können einzelne Knochen, wie zum Beispiel Schädel oder krankhafte Veränderungen zu Forschungszwecken, oder auch ganze Skelettmontagen sein.

Die Knochen werden enzymatisch  gereinigt, dass zu entfernende Gewebe wird quasi künstlich „verdaut". Auf diese Weise werden auch kleinste Verknöcherungen nicht beschädigt und auch die Oberfläche bleibt unverändert, im Gegensatz zu anderen Methoden wie Auskochen oder von Hand abfleischen.

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